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News
13.03.2020, 21:25 Uhr
Besuch der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann
Informativer Gesprächsaustausch

Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Tobias Wald und Bürgermeister Hans-Peter Braun konnte der CDU Gemeindeverband am 04. März 2020 einen prominenten Gast in Bühlertal begrüßen. Die Kultusministerin, Frau Dr. Susanne Eisenmann, besuchte auf Initiative von Tobias Wald MdL und des CDU Gemeindeverbandes die Gemeinde. 

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann mit Tobias Wald MdL, Bürgermeister Hans-Peter Braun sowie Vorstandsmitglieder und Gemeinderäte der CDU Bühlertal

Zuerst Stand ein Besuch des Bosch-Werkes in Bühlertal auf der Agenda. Neben der Ministerin und dem Landtagsabgeordneten nahmen auch Vorstandsmitglieder der CDU Bühlertal teil. In einer sehr informativen und anschaulichen Präsentation referierten die Verantwortlichen u.a. über die Themen lebenslanges Lernen, Digitalisierung und die aktuellen Entwicklungen im Bereich der E-Mobilität. Die Ministerin zeigte sich beeindruckt, wie das Unternehmen die Fort- und Weiterbildung seiner Beschäftigten umsetzt und über die Leistungsfähigkeit des Standortes. „Bosch zeige, welch starke Firmen wir im ländlichen Raum haben“, lobte die Ministerin.

Nach dem informativen Gespräch bei der Firma Bosch folgte Frau Dr. Susanne Eisenmann auch einer Einladung der Schulleitung der Franziska-Höll-Schule zu einem Gesprächsaustausch mit Lehrern, Eltern und auch Schülern. Dabei informierte sie über die zahlreichen Aufgaben und Hürden in der Bildungspolitik in Baden-Württemberg. Sie nahm sich aber auch die Zeit, um sich den zahlreichen Fragen und Anregungen der Anwesenden zu stellen. „Ich bekenne mich ausdrücklich zu unserem differenzierten Schulsystem“, erklärte Frau Eisenmann. So können die Neigungen und Fähigkeiten jedes Kindes gefördert werden. Wichtig für sie ist auch der Erhalt der kleineren Schulstandorte gerade auch im ländlichen Raum, ganz nach dem Motto:. „Kurze Beine – kurze Wege“. Die Grundschulempfehlung müsse nach ihrer Ansicht wieder verbindlicher werden, denn über das Schulwahlverhalten sei sie immer noch besorgt. „Viele entscheiden sich noch immer für das Gymnasium ohne entsprechende Empfehlung. Gerade diese scheitern oft und sind dann zum Schulwechsel gezwungen. Dies ist für die Schülerinnen oder Schüler dann demotivierend.“, ist sich die Kultusministerin sicher. Aus dem Gespräch mit den Eltern nahm Frau Eisenmann auch mit, dass die Eltern den Hauptschulabschluss an Realschulen als Fehler werten. „Hier müssen wir wohl korrigieren.“, erwähnte sie dazu. Erfreulich für die Gemeinde war ihre Aussage, dass das Land mit dem Haushalt 2020 wieder in die Förderung der flexiblen Betreuung einsteigen wird. Am Ende der Gesprächsrunde trug sich die Kultusministerin noch in das Goldene Buch der Gemeinde ein.

Am Abend fand dann im Hotel-Restaurant Grüner Baum eine Dialogveranstaltung statt. CDU-Vorsitzender Volker Blum konnte viele Bürgerinnen und Bürger sowie politisch Interessierte willkommen heißen. Frau Dr. Susanne Eisenmann referierte über die Themen Bildung, die Entwicklung des ländlichen Raumes in Baden-Württemberg, die Herausforderungen der Digitalisierung und des Netzausbaus sowie die Schaffung von attraktiven Anreizen für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Aber auch die Themen Umwelt- und Klimaschutz durften in ihrer Ausführungen nicht fehlen. „Es wird nicht zukunftsfähig sein, dass sich Klimaschutz nur die leisten können, die besonders viel Geld haben. Klimaschutz muss ein Thema für uns alle sein“, betonte sie entsprechend. Sie freute sich auch über die anschließende Diskussionen. U.a. berichteten auch anwesende Erzieherinnen von der steigenden Bürokratie, die Überfüllung der Kindergärten sowie über unpassenden Rahmenbedingungen in der täglichen Arbeitspraxis. Frau Dr. Eisenmann versicherte, dass diese Missstände in Stuttgart angekommen sind und an Lösungen gearbeitet wird. Hierfür wird aber noch Zeit benötigt. Am Ende der gut zweistündigen Veranstaltung dankte Vorsitzender Blum der Kultusministerin für Ihr Kommen. „Vielen Dank, dass Sie viel Zeit für das Gespräch uns zur Verfügung gestellt haben. Es war unser Ziel, dass der Dialog im Mittelpunkt steht. Dies war heute absolut gegeben.“ Die  Ministerin, Landtagsabgeordneter Tobais Wald und der CDU Gemeindeverband  freuten sich gemeinsam über den regen Besuch und die offenen und konstruktiven Gesprächen.